Konflikt mit dem Mineralstoffaufbereitungszentrum

Seit Anfang 2017 beschäftigt uns ein neues Thema: Das Mineralstoffaufbereitungszentrum Travemünde- Ivendorf (MAZ) der Firma Scheel Erdbau GmbH. Das jetzige Areal liegt an der Travemünder Landstraße direkt gegenüber der im Bau befindlichen Feuerwache und belastet die umliegenden Anwohner erheblich mit Lärm und Staub.


Das städtische Koordinierungsbüro (KWL) ist Grundstückseigentümer und hat an den Betreiber Scheel verpachtet. Es ist möglich, dass sich das Gelände zukünftig bis zum Bahnübergang Pöppendorf erweitert.

 

Wir haben uns mit der IG Pöppendorf und dem Gemeinnützigen Verein Kücknitz zusammengetan, um die Belange der betroffenen Anwohner zu vertreten. Gutachter Klaus Koch vom Umweltnetzwerk Hamburg hat erarbeitet, dass die Genehmigung der Anlage fragwürdig ist und die Belastungen durch den Betrieb bezüglich Lärm und Staub gesundheitsgefährdend sind!
Aus diesen Gründen haben wir Widerspruch gegen die Genehmigung eingelegt, ebenfalls wurden Strafanzeigen gestellt.
Weiter Details können Sie dem Gutachten von Herrn Koch direkt entnehmen, welches Sie hier herunterladen können.

 

Aktuell (10.9.17) ist das MAZ wegen der Widersprüche gegen die Genehmigung stillgelegt worden, laut Kieler Umweltministerium "ist derzeit nicht absehbar, wann das MAZ wieder in Betrieb geht." Ausgenommen ist das Abfahren von Material zur Reduzierung der Halden. Das ist natürlich ganz in unserem Sinne!