Konflikt mit dem Mineralstoffaufbereitungszentrum

Seit Anfang 2017 hat uns ein neues Thema beschäftigt: Das Mineralstoffaufbereitungszentrum Travemünde- Ivendorf (MAZ) der Firma Scheel Erdbau GmbH. Das Areal liegt an der Travemünder Landstraße direkt gegenüber der Feuerwache und belastete die umliegenden Anwohner erheblich mit Lärm und Staub.


Das städtische Koordinierungsbüro (KWL) ist Grundstückseigentümer und hatte an den Betreiber Scheel verpachtet. 

 

Wir haben uns mit der IG Pöppendorf und dem Gemeinnützigen Verein Kücknitz zusammengetan, um die Belange der betroffenen Anwohner zu vertreten. Gutachter Klaus Koch vom Umweltnetzwerk Hamburg hat erarbeitet, dass die Genehmigung der Anlage fragwürdig ist und die Belastungen durch den Betrieb bezüglich Lärm und Staub gesundheitsgefährdend sind!
Aus diesen Gründen haben wir Widerspruch gegen die Genehmigung eingelegt, ebenfalls wurden Strafanzeigen gestellt.
Weiter Details können Sie dem Gutachten von Herrn Koch direkt entnehmen, welches Sie hier herunterladen können.

 

Seit September ´17 (10.9.17) ist das MAZ wegen der Widersprüche gegen die Genehmigung stillgelegt. 

 

Seit der Bürgerschaftssitzung 2/18 in Lübeck ist klar: AUS für das MAZ !

Die Firma Scheel muss das Gelände räumen und rückstandsfrei zurückgeben, der Mietvertrag mit  dem Koordinierungsbüro Wirtschaft (KWL) ist zwischenzeitlich nicht verlängert worden!

Das hat die Bürgerschaft 2018 mit den Stimmen aller Fraktionen beschlossen. Nun ist das Thema Müll vor Ivendorfs Haustür hoffentlich beendet, vielen Dank an die Bürgerschaft!

Leider befinden sich immer noch Unmengen von Baustoffen und Müll in großen Halden auf dem Gelände, die Firma kommt Ihrer Verpflichtung zur Räumung NICHT nach!

Auf der letzten Stadtteilkonferenz im Februar 2019 in Kücknitz mit Vertretern des Senats und dem Bürgermeister wurde informiert, das die Stadt das Gelände weiter beobachtet und mittlerweile den Klageweg bestritten hat, um die Firma Scheel zum Rückbau zu zwingen.

Wir warten gespannt weiter ab und bleiben dran...

 

Ein Dank an die Initiativen und Einzelpersonen, die sich bisher sehr engagiert für die Sache eingesetzt haben, Ihr habt alle tolle Arbeit geleistet!

Vor allen Dingen Wolfgang Adomeit von der IG Pöppendorf und der Gutachter Klaus Koch aus Hamburg sind hier zu nennen, ohne deren beharrlichen Einsatz wäre dieses Ergebnis nicht erzielt worden, vielen Dank!